Dienstag, 30. Oktober 2012

Tertulin der 20.

Tertulin und die ruhigen Momente

Servus- I bin´s der Tertulin!
Mei war der Urlaub schön und entspannend. Südtiroler Spezialitäten *bauchreib*, Rotwein und die Berge, buntes Laub und einfach mal kein Glockengebimmel. Aber ich sag Euch was – ihr habt´s mir schon ganz arg gefehlt. Eigentlich wollte ich Euch ja aus dem Urlaub schreiben, aber mir wurde dann gesagt, ich sollte besser nicth stören, damit die Jüngsten von den Schülerinnen einen guten Start haben und die Damen und Herren in der großen Stadt sich in aller Ruhe einen Weg suchen können. Auch wenn ich manchmal ein rechter Batzi bin, daran habe ich mich jetzt lieber mal gehalten und bin sehr, sehr gespannt, was da diese Tage für Gespräche geführt werden und ob dem neuen Elternbeirat jetzt Hoffnung mit auf den Weg gegeben werden kann.

Aber jetzt sagts mal – ich hab mich doch nicht im Kalender geirrt, oder? Komm ich am Samstagnachmittag heim – sind die ganzen Kerzen eingeschneit. Um den Kirchturm zieht es eiskalt rum und ab 23 Uhr ist das Licht total ausgegangen. Müssen die in Schlehdorf jetzt so sparen oder war der depperte weiße kalte Schmarren, den der Petrus da runtergeschmissen hat, etwa Schuld? Glücklicherweise habe ich mich erfolgreich beim Klassentreffen der 92er Mädelz mit durchschmuggeln können und bin so im Fischerwirt zu einer ordentlichen warmen Suppe gekommen. Dabei habe ich entdeckt, dass der Hinweis zur Mahnwache sogar in der Speisekarte abgedruckt ist. Respekt!

Die leidige Geschichte mit der schwebenden Schulschliessung und die fehlenden Aussagen, wer da was in die Wege geleitet hat, kann einem echt an die Nerven gehen. Es macht mich traurig, dass immer noch niemand den Mut gefunden hat, sich hinzustellen und Klartext zu reden. So lege ich gemeinsam mit Euch meine ganze Hoffnung in das anberaumte Gespräch zwischen Generalvikar mit Kollegium und dem Elternbeirat.

Vergesst nicht – ich bin bei Euch!
Euer Tertulin – Geist von Schlehdorf

(Copyright Michaela Buder 10/2012)
 

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