Sonntag, 2. September 2012

Tertulin der 11.


 Servus – I bin´s der Tertulin

AUA! Ja Hermann nochmal, was ist denn jetzt das?

Nicht, nur dass der Petrus schon wieder wie ein Wilder die Wolken auswringt. 
Nein, jetzt hat mir die Kirchenmaus auch noch eine Nuss in meinen Gummistiefel gelegt.
 Eigentlich wollt ich jetzt nämlich ein bisschen runter zu den Kerzen gehen und das Wasser abgießen – denn die nette Oma, die das am Mittwoch so fleißig gemacht hat, ist nämlich mit dem Herrn Pfarrer verreist – doch jetzt tun mir meine armen Füße noch mehr weh. 
Die haben vielleicht diese Woche was mitgemacht:

Zuerst ging es schon rund, erst mal eines der Plakate in Großweil „ausleihen“ und dann mit dem Elternbeirat und den Kindern nach Bad Tölz in die Hacker Pschorr Arena. 
Hätte mir da nicht vorher wer sagen können, dass da Eis ist – 
das ist doch kaaaaaaaaaaaalt an so Geisterfüsse. 
Und diese Kerle da – aufgepackelt wie sonst was. 
Hab mich schnell bei dem netten blonden Lockenkopf, der so gerne Kuchen mag, 
auf die Schultern gesetzt und mal zugesehen, was da in den drei Dritteln so abging.
 Joi ich glaub das mach ich jetzt öfter, da sind nämlich ganz nette Leute, die sich fest von mir haben umarmen lassen und jetzt sogar Werbung für unsere Sache machen. Toll!

Dann mußte ich kontrollieren, daß das "geklaute" Plakat wieder zurück gehängt wurde.
 Danach mit der Kerze nach Grafenaschau – da war es richtig schön. 
Ach und was man so hört muss es auch im Kocheler Sonntagsgottesdienst sehr ergreifend gewesen sein. 
Das freut mich so sehr.

Dann bin ich am Montag mit der Elternbeiratschefin durch die Gegend gedüst. Wir waren sogar unter dem bayerischen Rigi in Peißenberg und haben da Zwetschgen abgeliefert.
 Da bin ich dann gleich dort geblieben und hab geholfen, die zu entkernen.

Am Dienstag war ich dann in München beim Mömpfel, der arme Kerl hatte geschrieben, dass er so arg Angst hat, von wegen der Fliegerbombensprengung.
 Da haben wir es uns erst gemütlich gemacht und dann hat es einen argen Knall gegeben.
 Die armen Leute, die da betroffen waren und sind. Man mag gar nicht drüber nachdenken.

Mittwochmorgen hab ich dann wirklich losgelegt und hab Kuchen gebacken. 
Das war eine rechte Batzlerei, aber Spass gemacht hat es auch.

Am Nachmittag habe ich mich dann ein wenig in die Hängematte gekuschelt und vor mich hingedöst.
 Ich wollte ja zur Mahnwache fit sein.
 Naja und da bin ich doch wirklich eingeschlafen. Aufgewacht bin ich von einem mir bisher unbekannten Gebimmel.
 Herrschaftszeiten hat es mich gerissen – ja mei, da hätte ich beinahe verschlafen. 
Aber gut hat sie das gemacht, die Frau Elternbeiratschefin. Sie hat ganz viel von dem was ihr so vor habt erzählt und dann konnte ich loslegen und endlich meiner Lieblingszeitungsfrau und dem Mann von dem kleinen Auto zum Geburtstag gratulieren lassen und recht schön Danke sage, an alle, die immer da sind und mitwirken.
 Das war richtig schön und der mathematisch bewanderte Physiklehrer hat so schön gesungen – da freu ich mich gleich auf nächste Woche, wenn es eine richtig coole Session gibt.
 Aufregend war das schon, mit so vielen Leuten aus der Politik und gleich zwei Damen und einem Herren von der Presse.
 Hihi – die Redaktionsmaus vom Tölzer Kurier hat das sogar in die Zeitung gebracht *rotwerd*.

Irgendwie sind grad alle Zeitungen wieder voll von uns, so viele Aktionen laufen und auch im Internet sind so viele neue Bilder. 
Sogar eines von meinem kleinen Nudelsuppenfreund. 
Für einen Teil brauche ich ja gleich einen Atlas: Nordsee, Mallorca, Waldkirchen, Feuchtwangen, Regensburg…
 Ich bin gespannt was da noch so kommt. 
Lourdes was für ein besonderer Ort, zu dem die Damen fahren. 
Auf die Bilder freue ich mich besonders.

Nochmal zu der Glocke, die mich geweckt hat: Kanada.
 Das ist ja so richtig wirklich richtig weit weg. Und von bis von da kommt eine ehemalige Schülerin, die zwischenzeitlich dort Lehrerin war und mit der Glocke die Schule eingeläutet hat.
 Sowas – das passt ja perfekt!

Jetzt ruhe ich mich aber aus, denn ich brauche alle Kraft, denn das was da ansteht, von wegen
 Sternmarsch und ganz viele Leute. 
Ich werde mir heute Abend den zweiten Vollmond für diesen Monat ansehen und ein bischen träumen.

An dieser Stelle möchte ich aber auch allen ehemaligen Schülerinnen, die jetzt eine Ausbildung beginnen, alles Gute für die Zeit im Berufsleben wünschen. Mit Eurem Abschluss in Schlehdorf habt ihr eine solide Grundlage und jetzt habt ihr es selber in der Hand darauf aufzubauen. Viel Glück!

… und vergesst nicht – ich bin bei Euch!



Euer Tertulin – Geist von Schlehdorf

(Michaela Buder 8/2012)

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